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    Verbraucher 60+: Schutz vor „Abzocke“ im Alltag

    Der Kreisseniorenrat Rems-Murr e.V. hatte mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fellbach und dem Stadtseniorenrat Fellbach zu dieser Veranstaltung, die am 2. November stattfand, eingeladen.

    Ältere Menschen sind ein beliebtes Ziel für altersgruppenspezifische Formen der „Abzocke“. Beispiele sind Kaffeefahrten oder vermeintlich kostenlose oder günstige Angebote auf Reisen oder speziellen Messen. Fast immer werden dabei das Vertrauen, die Höflichkeit, die Scham, die Angst oder die Einsamkeit der Menschen ausgenutzt. Vorbeugende Aufklärung der Bevölkerung trägt dazu bei, Schäden, die dadurch entstehen, zu vermeiden oder zu minimieren. „Kaum ein Tag vergeht, ohne dass über bekannte oder neue unseriöse Geschäftspraktiken berichtet wird. Diesem unseriösen Geschäftsgebaren muss Einhalt geboten werden“, so Heinz Weber, Vorsitzender des Kreisseniorenrates Rems-Murr-Kreis.


    Pünktlich um 9.30 Uhr wurde der Tag eröffnet durch den Moderator dieser Veranstaltung, Andreas Volkert. Grußworte folgten von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, MDL. In Vertretung des erkrankten 1.Bürgermeister der Stadt Fellbach überbrachte Frau Hug die Grüße der Stadt. Herr Werner Schüle vom Landesseniorenrat und Heinz Weber vom Kreisseniorenrat schlossen sich den Grußworten an, sie brachten auch ihre Freude zum Ausdruck über das zahlreiche Interesse an dieser Veranstaltung.

    Schon die Einführung in das Thema „Unseriöse Geschäftsgebaren“ war spannend. Georg Abel der Bundesgeschäftsführer der Verbraucher-Initiative e.V. brachte an Hand von Beispielen eine Vielzahl unseriöser Geschäftsgebaren ans Licht.

    Erich Nolte, von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, brachte in seinem Vortrag „Senioren im Visier: Die Maschen unseriöser Geschäftemacher“ die Besucher zum Nachdenken. „Wem oder was soll man da noch glauben?“ Es ist schon erschütternd mit welchen Methoden die Menschen betrogen werden.

    Nach einer Kaffeepause kam die Kriminal-Polizei zu Wort. Heike Seitzer, Leiterin der Kriminalinspektion 3, im Polizeipräsidium Aalen regte die Besucher an mit den Worten „Immer den Kopf benützen und Nachdenken“. Unterlegt mit Beispielen war ihr Vortrag „So schützen sie sich vor Abzocke im Alltag“.

    Wie gutgläubig manche Menschen sind und wie leichtfertig sie mit ihren Daten und Wertsachen umgehen, konnte man nicht glauben. Wenn es nicht so ernst wäre müsste man manches Mal darüber Schmunzeln.

    Den Abschluss dieser Vorträge machte Sven Weber von der Verbraucher-Initiative e.V. mit seinem fundierten Wissen klärte er auf über „Internetfallen erkennen und vermeiden“. Auch hier kam immer wieder der Hinweis „bevor man seine persönlichen Daten jemand preis gibt, immer vorher Nachdenken und seinen Kopf benützen“.

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