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    Der Adventskranz mit persönlicher Note

    Mit ein bisschen Geduld und richtiger Anleitung kann ein Schmuckstück gelingen

    Adventskränze habe eine besondere Ausstrahlung. Die Gebinde ziehen Blicke einfach an. Die Augen von jung und alt werden größer. Kaum jemand kann sich dem entziehen. Ob groß oder eher klein, ob bunt oder mit Schleifen – das Angebot ist groß. In Geschäften und auf Weihnachtsmärkten.

    Einen Adventskranz kann allerdings jeder selbst und ganz nach persönlichen Vorlieben gestalten. So schwer ist das gar nicht, wenn einige grundsätzliche Dinge bei der Erstellung des Kranzes bedacht und berücksichtigt werden. 

    Wichtig ist vorab die Größe, sprich: Die Kranzproportion. Schon wegen der Symbolik sollte eine strukturierte Kranzform erreicht werden. Diese bekommt man durch ein harmonisches Verhältnis zwischen dem Kranzkörper und der Kranzöffnung, dem „Loch in der Mitte“. Der Kranz bildet dann eine im Urzeigersinn laufende Bewegung. Diese Bewegung (Anordnung) des Materials sollte möglichst gleichmäßig sein, also weder nach außen oder innen streben. 

    Die Bewegung scheint nach außen zu streben, wenn der Kranzkörper zu dünn gearbeitet ist und dadurch eine (zu) große Öffnung bekommt. Ein solches Gebinde wird dann nur noch als Ring wahrgenommen. Die Bewegung scheint nach innen zu lang, wenn der Kranz „zu breit“ gefertigt ist. Dann verliert der Kranz seine Form und wirkt nur als eine Fläche. 

    Die optische Erscheinung ist die eine Sache, das Binden eines Adventskranzes oftmals die schwierigere Aufgabe. An Material wird auf jeden Fall gebraucht: Strohrömer (rohe Kranzvorlage aus dem Bastelgeschäft oder Baumarkt), Wickeldraht, sowie (verschiedenes) Grün, je nach Geschmack. Gut geeignet sind beispielsweise Zweige der Nordmanntanne, die beim Verarbeiten nicht stecken, piken oder stupfen. – Und eine Rebschere. 

    Je nach Größe des Kranzes braucht man verschieden viel Grün, das zunächst in möglichst gleichen Haufen zusammengeschnitten wird. Danach wird der Kranz mit dem Wickeldraht von innen nach außen so umwickelt, dass sich der Draht überkreuzt. Anschließend nimmt man sich einen längeren Zweig für außen und legt diesen leicht schräg nach außen an, so dass der Strohrömer darunter nicht mehr sichtbar ist. Dann wird nach innen wieder Grün angelegt bis der Römer verdeckt ist, besser sind hier kleine Zweige. 

    Im nächsten Schritt wickelt man den Draht noch zwei- bis dreimal fest um das Grün, möglichst unten an den Stielen, quasi unterhalb der Hand. Nachfolgend das nächste Grün von außen nach innen so anlegen, dass es den Draht vom vorherigen Grün überdeckt. So wird der ganze Kranz gearbeitet. Am Ende müssen die letzten Zweige und die ersten Zweige legen. Danach wird wieder mit Draht umwickelt und das Ende in den Römer gesteckt. Wichtig ist, nicht auf einer Stelle zu dick zu binden. 

    Einen Adventskranz selber zu binden bringt viel Freude. – Und hat sicher eine ganz besondere Ausstrahlung. Denn bei der Verzierung und den Kerzen hat jeder ebenfalls freie Hand. 

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    Kommentare: 4
    • #1

      Ashlyn Sipe (Freitag, 03 Februar 2017 13:37)


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