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    Kein Gedanke ist verrückt genug

    Greenality steht für biofaire Klamotten mit „Attitude“

    2008. Eine laue Sommernacht, die Grillen zirpten, die ­Frösche quakten und die Vögel zwitscherten und wir hatten da diesen Gehirnfurz von einer tollen, besseren Welt, in der sich alle liebhaben und niemand ausgebeutet wird. – So beschreibt Markus Beck den Impuls zur Gründung seiner in Aspach ansässigen Firma Greenality.

    Klingt nicht nur romantisch, sondern idealistisch. Und Idealismus kann man den Leuten von Greenality nicht absprechen. Sie produzieren fair gehandelte Streetwear. Und das mit Erfolg.


    Vielleicht hat ihm da draußen in jener lauen Sommernacht ein gefiederter Freund dem Firmengründer eine Dokumentation über biofaire „Klamotten“ gezwitschert, – oder auch nicht. Beck reagierte, interessierte sich für das Thema, suchte und informierte sich, was auf dem deutschen Markt angeboten wird. Das war herzlich wenig. „Und bei dem wenigen habe ich gar nichts gescheites gefunden“, erklärt der 31-Jährige und agierte: „Also dachte ich mir, mach ich mir meine Klamotten eben selbst!“


    So startete eine One-Man-Show, die schnell über sich hinauswuchs. Inzwischen beschäftigt Markus Beck fünf Mitarbeiter (davon ein Praktikant) und hat Anfang November 2012 in Ludwigsburg den ersten Greenality-Store eröffnet. Nun kann jeder die stylishen biofairen Klamotten nicht mehr nur im Internet kaufen – auf der eigenen Website und seit kurzem ebenfalls bei Otto –, sondern über die Ladentheke.


    Greenality lässt seine Ware in Indien, Kroatien und in der Türkei produzieren, stets in Bio-Qualität und fair gehandelt. Das garantieren diverse Zertifikate, denen die Firma sich angeschlossen hat, beispielsweise GOTS und made-by. Auch in Deutschland arbeitet das Unternehmen aus Aspach mit einigen Herstellern zusammen, Tendenz steigend. Damit ist gesichert, was den Machern von Greenality am allerwichtigsten ist: Keine Hungerlöhne, keine Gentechnik und keine Umweltzerstörung. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir die Dinge, die in der Welt falsch laufen, mit unserem Tun und Handeln im positiven Sinne beeinflussen können“, betont Markus Beck die Philosophie des noch jungen Unternehmens.


    Der 31-Jährige nennt dies „Attitude“, eines der drei Schlagwörter, die das Greenality-Selbstverständnis darstellen sollen: Fair, Organic, Attitude. Gemeint ist damit die Haltung, hauptsächlich die Haltung gegen den Mainstream, was auch mit in der Vergangenheit Becks und einiger seiner Mitarbeiter begründet liegt. Sie waren in ihrer Jugend in der Metal- und Punkszene aktiv unterwegs und sind es teilweise bis heute. Dort spielte und spielt diese Attitude eine große Rolle. Und so verwundert es nicht, dass Greenality diverse Kooperationen mit Metal-Zeitschriften wie Band-Contests und angesagten Rock-Bands wie den Donots oder auch Long Distance Calling eingegangen sind.


    Greenality stattet diese Bands mit ihren Klamotten aus und interviewt sie für das hauseigene Greenality-TV. Für dieses Promowerkzeug ist Markus „Genscher“ Gentner verantwortlich, der Marketingchef: „Unserer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wie eigentlich in allen Bereichen bei Greenality.“ Das mache die Arbeit für ihn persönlich so spannend: Kreativ sein und eigene Ideen einbringen. Seine Überzeugung: „Kein Gedanke ist verrückt genug, um hier nicht zumindest angedacht zu werden.“ – Selbst wenn kühne Gedanken durch ein Vogelgezwitscher in einer lauen Sommernacht kommen. | tS

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    *Mindestbestellwert 50,– €, gültig bis 31.12.2013


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    Kommentare: 2
    • #1

      Alline Talkington (Donnerstag, 02 Februar 2017 11:12)


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    • #2

      Madison Blanton (Sonntag, 05 Februar 2017 16:30)


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