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»jUHU« – das junge Magazin für Seniorenkultur

Jung, dynamisch und aufgeschlossen, so sind die Senioren heute. Sie gehören längst nicht zum alten Eisen, genauso wie das Seniorenmagazin »jUHU«.

Frisch und aufgeschlossen wie der Titel ist auch der Inhalt; interessant, informativ und attraktiv. »jUHU« jung – unter Hundert, das ist auch die Bezeichnung für die Generation 55+. 

Wir wollen dieser Generation ein anderes Image, eine positivere Stimmung und neue Gedanken vermitteln, sowie eine höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung verschaffen.

»jUHU« ich bin Senior – so ist die Einstellung!

Das aktuelle Heft zum Download:

jUHU Seniorenmagazin Rems-Murr-Kreis Ausgabe 36

Ausgewählte Artikel aus dem Seniorenmagazin jUHU

Do

08

Feb

2018

Wenn „Flasche leer“, dann wird aufgeräumt

Viel mehr Lust als Last im Ehrenamt – Werner Benignus tritt als Aktivposten künftig kürzer

Viele kennen ihn, den Werner Benignus. Aus zwei Gründen: Seit zehn Jahren ist er Präsident des mittlerweile Fußball-Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach. Ehrenamtlich. Vor 20 Jahren hat er die ASPA-Bauträgergesellschaft gegründet, die mittlerweile ebenfalls in einer Liga mit hohen Ansprüchen spielt. So weit, so bekannt. Was weniger bekannt ist: Der 67-Jährige hat sich trotz der Beanspruchung im Berufsleben in zahlreichen Ehrenämtern engagiert. Oft als Frontmann, manchmal eher im Hintergrund.

„Was willst Du denn von mir wissen. Du kennst mich doch lange genug“, meint Werner Benignus zur Begrüßung in den Firmenräumen in Aspach und führt in sein Büro. Ein kleinerer Raum wie früher. Umgezogen in ein kleineres Büro ist er, und wird demnächst erneut umziehen. „Wir brauchen Platz, ich brauche nicht  mehr so viel Raum“, meint der Firmengründer. Langsam zieht sich der Chef aus dem Unternehmen zurück. Er klammert sich nicht an den Schreibtisch, hält sich nicht für unentbehrlich. Im Gegenteil. Es ist ein Aufatmen: „Für mich ist es gut, dass ich nicht mehr so viele wichtige berufliche Entscheidungen treffen muss.“ Mit Sohn Andreas hat er (s)einen kompetenten und engagierten Nachfolger gefunden: „Dabei habe ich ihn nie in die Firma gedrängt. Das kam von ihm aus freien Stücken.“ – Und die ASPA Bauträgergesellschaft boomt.


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Do

08

Feb

2018

Heilbare Demenz: Der Normaldruck- Hydrozephalus

Vortrag über ein verkanntes Problem von Prof. h.c. Dr. Klaus D.M. Resch

Dienstag 30. Januar 2018, Seniorenzentrum Haus Miriam in Waiblingen, Begegnungsstätte: „Älter werden im Stadtteil“, eine Initiative in Waiblingen Süd, hatte eingeladen. „Die einzige heilbare Form der Demenz“, ein Vortrag des Neurochirurgen Prof. h.c. Dr. Klaus D.M. Resch stand auf dem Programm. 

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Do

08

Feb

2018

Altersmedizin: Viel getan, viel muss noch getan werden

KSR-Führungsteam informierte sich über die Rems-Murr-Kliniken Winnenden und Schorndorf

Wenn der Weg das Ziel ist, ist die Geriatrie mit einem Marathonlauf zu vergleichen. Die Altersmedizin als Dauerlauf, der Durchhaltevermögen mit einer gehörigen Portion Kampfgeist erfordert. Das Erreichen von Etappenzielen macht immer wieder Mut. Das Rems-Murr-Klinikum Winnenden hat sich im Bereich der Geriatrie stark weiterentwickelt, wobei der Kreisseniorenrat (KSR) Rems-Murr gerade mit dem Neubau im Schelmenholz immer wieder Verbesserungen angemahnt und gefordert hat. 

 

Obwohl einige KSR-Führungskräfte, wie die Vorsitzende Waltraud Bühl, ihr Stellvertreter Roland Schlichenmaier, Schriftführer Gerhard Dannwolf, Karl-Heinz Pscheidl sowie Heidrun Klemke, seit vielen Jahren aktiv sind, zeigten sie sich von einer Aussage überrascht. „Schon 1997 wurde mit dem Thema Geriatrie angefangen“, erklärte Mathias Hahn. Seit dieser Zeit beschäftigt sich der Mediziner mit diesem immer mehr an Bedeutung gewinnenden Thema. Er hat sich stark dafür engagiert, dass das Krankenhaus in Schorndorf zu einem Schwerpunkt für dieses Fachgebiet geworden ist. 

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Fr

03

Nov

2017

Wenn der Gast im Wohnzimmer zu Gast ist

„Das ist mein Zuhause, hier lebe ich“ – Nostalgie und Puppenstube in Kati’s Bistro-Kinobar

Wer die Tür zu Kati’s Wohnzimmer aufmacht, betritt eine andere Welt. Kati’s Welt. Der Raum wirkt wie eine Puppenstube. Hier eine alte Vase unter einem Häkeldeckchen auf der Fensterbank. Dort die weiße Spitzendecke mit der bunten Schale. Alte Werbeschilder als Blech, von Persil bis Coca-Cola, lassen kaum einen freien Blick auf die Farbe der Wand. Auf jeder kleinen Stellfläche ist etwas zu finden: Pausbackige goldene Engel, eine altgediente Teekanne oder ein bereits vergilbter kleiner Globus. Kitsch und Künste oder Nostalgie? Ins alte Sofa lässt sich richtig rein plumpsen. Musik wird manchmal live gemacht. Allerdings mehr als nur biedere Hausmusik.

„Hallo, ich bin die Kati“, meint Kati. Sie hat nichts dagegen, dass jemand zu ihrem Wohnzimmer einfach Kneipe sagt. Ist ja auch so. Offiziell nennt sich das Lokal in Winnenden Kati’s Bistro-Kinobar. „Das ist mein Zuhause. Hier wohne und lebe ich. Deshalb ist dies auch mein Wohnzimmer“, erklärt die 64-Jährige und fügt mit Freude an: „Ich habe meinen Traum verwirklichen können.“ Sie hat sich ihre eigene kleine Welt geschaffen. Mit viel Liebe und Details. Mag mancher bisweilen an einen Flohmarkt denken, das Wohnzimmer ist Katis-Welt. Mit Theke.

 

Strahlt um die Wette:  Kati in ihrem Wohnzimmer.
Strahlt um die Wette: Kati in ihrem Wohnzimmer.

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Fr

03

Nov

2017

„Auch mal unbequem werden, das dient der Sache“

Als designierter neuer Vorsitzender des Landesseniorenrats baut der Schorndorfer Karl-Otto Völker auf Erfahrung

Er kennt das Geschäft. Trotzdem ist Karl-Otto Völker anders als manche Funktionäre, die mit vielen Worthülsen nichts (aus-)sagen. Klare Frage. Klare Antwort. Wenn’s der Sache dienlich ist, will er sich gelegentlich nicht festnageln lassen. Diplomatie wird das genannt, besser passt bei ihm Fingerspitzengefühl. Beides, die klare Kante und ein gewisses Taktieren, wird der gebürtige Schorndorfer weiterhin brauchen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der 71-Jährige in den nächsten Jahren den Landesseniorenrat Baden Württemberg führen wird.

Seniorenarbeit, besser Seniorenpolitik und Präsentation, sind kein Neuland für den großgewachsenen Schwaben. Vielmehr kann er dabei auf einen großen Erfahrungsschatz bauen. 46 Jahre war Völker bei der AOK für den Bereich Medien und Marketing zuständig. Zudem gestaltete der Vater zweier erwachsener Söhne als Stadtrat 38 Jahre die Kommunalpolitik seiner Heimatstadt mit. Trotz der oft konsequenten Art war er auch als SPD-Fraktionsvorsitzender zu Kompromissen bereit, wenn’s der Sache diente. Respekt hat sich Völker damit erarbeitet. Aus dem Stadtrat hat er sich vergangenes Jahr verabschiedet, mit ein bisschen Wehmut. Doch ohne Traurigkeit. Dafür nimmt der Sozialdemokrat viele Erfahrungen mit: „Denn in der Kommunalpolitik spielen die Seniorenfragen schon immer eine wichtige Rolle.“ 

 


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