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»jUHU« – das junge Magazin für Seniorenkultur

Jung, dynamisch und aufgeschlossen, so sind die Senioren heute. Sie gehören längst nicht zum alten Eisen, genauso wie das Seniorenmagazin »jUHU«.

Frisch und aufgeschlossen wie der Titel ist auch der Inhalt; interessant, informativ und attraktiv. »jUHU« jung – unter Hundert, das ist auch die Bezeichnung für die Generation 55+. 

Wir wollen dieser Generation ein anderes Image, eine positivere Stimmung und neue Gedanken vermitteln, sowie eine höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung verschaffen.

»jUHU« ich bin Senior – so ist die Einstellung!

Das aktuelle Heft zum Download:

jUHU Seniorenmagazin Rems-Murr-Kreis Ausgabe 35

Ausgewählte Artikel aus dem Seniorenmagazin jUHU

Fr

03

Nov

2017

Wenn der Gast im Wohnzimmer zu Gast ist

„Das ist mein Zuhause, hier lebe ich“ – Nostalgie und Puppenstube in Kati’s Bistro-Kinobar

Wer die Tür zu Kati’s Wohnzimmer aufmacht, betritt eine andere Welt. Kati’s Welt. Der Raum wirkt wie eine Puppenstube. Hier eine alte Vase unter einem Häkeldeckchen auf der Fensterbank. Dort die weiße Spitzendecke mit der bunten Schale. Alte Werbeschilder als Blech, von Persil bis Coca-Cola, lassen kaum einen freien Blick auf die Farbe der Wand. Auf jeder kleinen Stellfläche ist etwas zu finden: Pausbackige goldene Engel, eine altgediente Teekanne oder ein bereits vergilbter kleiner Globus. Kitsch und Künste oder Nostalgie? Ins alte Sofa lässt sich richtig rein plumpsen. Musik wird manchmal live gemacht. Allerdings mehr als nur biedere Hausmusik.

„Hallo, ich bin die Kati“, meint Kati. Sie hat nichts dagegen, dass jemand zu ihrem Wohnzimmer einfach Kneipe sagt. Ist ja auch so. Offiziell nennt sich das Lokal in Winnenden Kati’s Bistro-Kinobar. „Das ist mein Zuhause. Hier wohne und lebe ich. Deshalb ist dies auch mein Wohnzimmer“, erklärt die 64-Jährige und fügt mit Freude an: „Ich habe meinen Traum verwirklichen können.“ Sie hat sich ihre eigene kleine Welt geschaffen. Mit viel Liebe und Details. Mag mancher bisweilen an einen Flohmarkt denken, das Wohnzimmer ist Katis-Welt. Mit Theke.

 

Strahlt um die Wette:  Kati in ihrem Wohnzimmer.
Strahlt um die Wette: Kati in ihrem Wohnzimmer.

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Fr

03

Nov

2017

„Auch mal unbequem werden, das dient der Sache“

Als designierter neuer Vorsitzender des Landesseniorenrats baut der Schorndorfer Karl-Otto Völker auf Erfahrung

Er kennt das Geschäft. Trotzdem ist Karl-Otto Völker anders als manche Funktionäre, die mit vielen Worthülsen nichts (aus-)sagen. Klare Frage. Klare Antwort. Wenn’s der Sache dienlich ist, will er sich gelegentlich nicht festnageln lassen. Diplomatie wird das genannt, besser passt bei ihm Fingerspitzengefühl. Beides, die klare Kante und ein gewisses Taktieren, wird der gebürtige Schorndorfer weiterhin brauchen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der 71-Jährige in den nächsten Jahren den Landesseniorenrat Baden Württemberg führen wird.

Seniorenarbeit, besser Seniorenpolitik und Präsentation, sind kein Neuland für den großgewachsenen Schwaben. Vielmehr kann er dabei auf einen großen Erfahrungsschatz bauen. 46 Jahre war Völker bei der AOK für den Bereich Medien und Marketing zuständig. Zudem gestaltete der Vater zweier erwachsener Söhne als Stadtrat 38 Jahre die Kommunalpolitik seiner Heimatstadt mit. Trotz der oft konsequenten Art war er auch als SPD-Fraktionsvorsitzender zu Kompromissen bereit, wenn’s der Sache diente. Respekt hat sich Völker damit erarbeitet. Aus dem Stadtrat hat er sich vergangenes Jahr verabschiedet, mit ein bisschen Wehmut. Doch ohne Traurigkeit. Dafür nimmt der Sozialdemokrat viele Erfahrungen mit: „Denn in der Kommunalpolitik spielen die Seniorenfragen schon immer eine wichtige Rolle.“ 

 


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Mo

14

Aug

2017

Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft sind gestellt

Vielfältige Aufgaben warten nach wie vor auf den Kreisseniorenrat – Waltraud Bühl wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt

Die Aufgaben des Kreisseniorenrates gehen weiter“, betonte die neue erste Vorsitzende Waltraud Bühl: „Wir werden weiterhin auf die Seniorenräte in den Städten und Gemeinden zugehen.“ Zuvor hatte es im Rahmen der Hauptversammlung in Waiblingen einen Wechsel an der Führungsspitze des Kreisseniorenrats (KSR) Rems-Murr gegeben: Nach acht Jahren als erster Vorsitzender stand Heinz Weber für dieses Amt nicht mehr bereit. Die bisherige zweite Vorsitzende Waltraud Bühl wurde zu seiner Nachfolgerin gewählt. Der 72-jährige Fellbacher wurde für seine großen Verdienste zum ersten Ehrenvorsitzenden des KSR ernannt.  

Die neue Vorstandschaft des Kreisseniorenrates Rems-Murr (von links): Gerhard Dannwolf,  Christa Cepa-Reizel, Roland Schlichenmaier,  Waltraud Bühl und Karl-Heinz Pscheidl.
Die neue Vorstandschaft des Kreisseniorenrates Rems-Murr (von links): Gerhard Dannwolf, Christa Cepa-Reizel, Roland Schlichenmaier, Waltraud Bühl und Karl-Heinz Pscheidl.

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Di

25

Apr

2017

Mit Geduld und Fingerspitzengefühl auch dicke Bretter bohren

Zufriedener Rückblick des scheidenden Vorsitzenden des Kreisseniorenrates Heinz Weber

Mit 72 Jahren nimmt sich Heinz Weber das Recht heraus künftig kürzer zu treten. Klingt verständlich. Allein vom Alter her. Das ist jedoch nicht der Grund. „Ich trenne mich von einigen Ehrenämtern. Das tue ich aus freien Stücken, ich will das so“, meint der Fellbacher und fügt an: „Warum ich das tue, dafür bin ich niemandem Rechenschaft schuldig.“ Beispielsweise wird er nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden beim Kreisseniorenrat kandidieren. Die Abgabe anderer Ehrenämter folgt. 

Von wegen verbraucht oder müde. Fit ist er, der Heinz Weber. Gedankenschnell. Ihm kann niemand auf Dauer etwas vormachen oder einreden. Er kennt das Geschäft im Ehrenamt, weil schon lange dabei. Der Fellbacher setzt auf Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Kompromisse statt Konfrontation ist seine Devise. Immer im Dialog bleiben. Nachgeben ja, aufgeben nein. Beispielsweise beim Thema Alterskrankheit und Krankenhaus in Winnenden. Eine separate Geriatrie-Abteilung war versprochen und geplant. Die wurde jedoch nicht realisiert, nicht immer aus nachvollziehbaren Gründen. Nun gibt’s doch so etwas wie eine eigene Geriatrie, die Betten sind allerdings nicht an einem Ort untergebracht. Eine Lösung, die dem (noch) Vorsitzenden des Kreisseniorenrates nicht gefällt: „Das braucht wohl noch Zeit.“ – Er weiß, dass in diesem Punkt noch ein dickes Brett zu bohren ist. Nicht nur in diesem Fall.

Gedankenschnell und hartnäckig in der Sache: Der Fellbacher Heinz Weber.
Gedankenschnell und hartnäckig in der Sache: Der Fellbacher Heinz Weber.

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Di

25

Apr

2017

An einem Weltkulturerbe entlangwandern

Beeindruckender Limesweg mit römischen Wachturm und Holzpalisaden

Lohn für die Wanderfreunde:  Der beeindruckende Limes-Wachturm  mit Holzpalisade bei Grab.
Lohn für die Wanderfreunde: Der beeindruckende Limes-Wachturm mit Holzpalisade bei Grab.
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