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»jUHU« – das junge Magazin für Seniorenkultur

Jung, dynamisch und aufgeschlossen, so sind die Senioren heute. Sie gehören längst nicht zum alten Eisen, genauso wie das Seniorenmagazin »jUHU«.

Frisch und aufgeschlossen wie der Titel ist auch der Inhalt; interessant, informativ und attraktiv. »jUHU« jung – unter Hundert, das ist auch die Bezeichnung für die Generation 55+. 

Wir wollen dieser Generation ein anderes Image, eine positivere Stimmung und neue Gedanken vermitteln, sowie eine höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung verschaffen.

»jUHU« ich bin Senior – so ist die Einstellung!

Das aktuelle Heft zum Download:

jUHU Seniorenmagazin Rems-Murr-Kreis Ausgabe 33

Ausgewählte Artikel aus dem Seniorenmagazin jUHU

Di

25

Apr

2017

Mit Geduld und Fingerspitzengefühl auch dicke Bretter bohren

Zufriedener Rückblick des scheidenden Vorsitzenden des Kreisseniorenrates Heinz Weber

Mit 72 Jahren nimmt sich Heinz Weber das Recht heraus künftig kürzer zu treten. Klingt verständlich. Allein vom Alter her. Das ist jedoch nicht der Grund. „Ich trenne mich von einigen Ehrenämtern. Das tue ich aus freien Stücken, ich will das so“, meint der Fellbacher und fügt an: „Warum ich das tue, dafür bin ich niemandem Rechenschaft schuldig.“ Beispielsweise wird er nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden beim Kreisseniorenrat kandidieren. Die Abgabe anderer Ehrenämter folgt. 

Von wegen verbraucht oder müde. Fit ist er, der Heinz Weber. Gedankenschnell. Ihm kann niemand auf Dauer etwas vormachen oder einreden. Er kennt das Geschäft im Ehrenamt, weil schon lange dabei. Der Fellbacher setzt auf Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Kompromisse statt Konfrontation ist seine Devise. Immer im Dialog bleiben. Nachgeben ja, aufgeben nein. Beispielsweise beim Thema Alterskrankheit und Krankenhaus in Winnenden. Eine separate Geriatrie-Abteilung war versprochen und geplant. Die wurde jedoch nicht realisiert, nicht immer aus nachvollziehbaren Gründen. Nun gibt’s doch so etwas wie eine eigene Geriatrie, die Betten sind allerdings nicht an einem Ort untergebracht. Eine Lösung, die dem (noch) Vorsitzenden des Kreisseniorenrates nicht gefällt: „Das braucht wohl noch Zeit.“ – Er weiß, dass in diesem Punkt noch ein dickes Brett zu bohren ist. Nicht nur in diesem Fall.

Gedankenschnell und hartnäckig in der Sache: Der Fellbacher Heinz Weber.
Gedankenschnell und hartnäckig in der Sache: Der Fellbacher Heinz Weber.

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Di

25

Apr

2017

An einem Weltkulturerbe entlangwandern

Beeindruckender Limesweg mit römischen Wachturm und Holzpalisaden

Lohn für die Wanderfreunde:  Der beeindruckende Limes-Wachturm  mit Holzpalisade bei Grab.
Lohn für die Wanderfreunde: Der beeindruckende Limes-Wachturm mit Holzpalisade bei Grab.
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Di

25

Apr

2017

„Zuhören. Präsent sein. Keine Angst vor Kritik haben“

Fellbachs Gabriele Zull ist die erste Oberbürgermeisterin im Rems-Murr-Kreis und steht ihren Mann

Mit Gabriele Zull wurde am 18. September 2016 im Rems-Murr-Kreis zum ersten Mal eine Frau zur Oberbürgermeisterin gewählt. Die Fellbacher Bürger entschieden sich mit beeindruckender Mehrheit für die gebürtige Tübingerin, die 50-Jährige erhielt 61,16 Prozent der Stimmen. Ihr härtester Konkurrent Carsten Hansen kam nur auf 34,18 Prozent. Ein großer Vertrauensbeweis für das neue Stadtoberhaupt, verbunden jedoch mit großen Erwartungen. In dem eher von Männern geprägten Berufsstand muss nun Frau ihren Mann stehen. In einem Interview mit dem jUHU-Magazin nimmt Gabriele Zull nicht nur zu diesem Thema Stellung.

Identifiziert sich mit Stadt  und Amt: Fellbachs  Oberbürgermeisterin  Gabriele Zull.
Identifiziert sich mit Stadt und Amt: Fellbachs Oberbürgermeisterin Gabriele Zull.

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Mi

15

Feb

2017

„Das Tanzen steigert die Lebensqualität“

Bewegung hält fit und bringt neue Freunde – Angebot erstreckt sich nicht allein auf Tanzschulen

Für Renate und Reinhard ist Tanzen mehr als eine Beschäftigung mit Bewegung. „Musik und Rhythmus wecken unsere Lebensgeister“, betonen die beiden: „Für uns ist Tanzen einfach Lebensqualität.“ Beide Mitte der sechziger Jahre und im Remstal zu Hause lassen es sich gut gehen, genießen ihren Lebensabend. Das Tanzen ist ein fester Bestandteil darin. „Das macht einfach Spaß und hält uns auch körperlich fit“, lacht Renate und ergänzt: „Das Angebot ist unglaublich groß und nicht allein auf Tanzschulen beschränkt.“ 

Tanzen im Rems-Murr-Kreis

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Mi

15

Feb

2017

Ein halber Politiker, der kein Politiker sein will

Arbeit und Gespräche müssen für Landrat Dr. Sigel konstruktiv sein

Weißes Hemd, blauer Anzug, passend gestreifte Krawatte. Gestatten: Dr. Richard Sigel, seit dem 11. Mai 2015 Landrat im Rems-Murr-Kreis. Vor ihm liegt ein iPad. Öfter wirft er einen kurzen Blick auf den kleinen Bildschirm. Ganz professionell. Ganz zeitgemäß. Trotzdem sitzt er locker da. Um seine Lippen spielt meist ein verschmitztes Lächeln. So, als hätte er gerade etwas ausgeheckt. „Ich bin kein Politiker“, diese Aussage ist ebenso glaubwürdig wie: „Vielleicht doch zur Hälfte. Anders geht’s nicht.“

Glaubwürdigkeit ist dem 1977 in Münsingen geborenen Verwaltungsjuristen wichtig. Sich geben wie man ist. Authentisch sein und bleiben, das will er. Dafür wählt Richard Sigel eine klare Sprache. Beispielsweise beim demografischen Wandel in der Gesellschaft: „Der war doch zu erwarten, ist keine Überraschung gewesen. Doch warum wurde so lange gewartet, um etwas zu tun?“ – Der Kreischef weiter: „Nun den demografischen Wandel zu erleben, planen und zu gestalten ist ein großer Anspruch.“ Und stellt die Frage in den Raum: „Ist das überhaupt zu schaffen?“

 Landrat Dr. Sigel
Landrat im Rems-Murr-Kreis: Dr. Sigel

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