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»jUHU« – das junge Magazin für Seniorenkultur

Jung, dynamisch und aufgeschlossen, so sind die Senioren heute. Sie gehören längst nicht zum alten Eisen, genauso wie das Seniorenmagazin »jUHU«.

Frisch und aufgeschlossen wie der Titel ist auch der Inhalt; interessant, informativ und attraktiv. »jUHU« jung – unter Hundert, das ist auch die Bezeichnung für die Generation 55+. 

Wir wollen dieser Generation ein anderes Image, eine positivere Stimmung und neue Gedanken vermitteln, sowie eine höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung verschaffen.

»jUHU« ich bin Senior – so ist die Einstellung!

Das aktuelle Heft zum Download:

jUHU Seniorenmagazin Ausgabe 24

Ausgewählte Artikel aus dem Seniorenmagazin jUHU

Mo

04

Mai

2015

Klabautermann und der Kompass von Käpt’n Jack 

Das Klinikum Winnenden und der VfB Stuttgart haben viel gemeinsam: Beide erheben den Anspruch, erstklassig zu sein. Beide fühlen sich bei diesem Streben nicht nur verkannt, sondern zu weit Höherem berufen. Beide betonen, die Weichen für den mittelfristigen Erfolg gestellt zu haben. Beide fühlen sich eigentlich fehlerlos. Und wenn schon: Beide haben bereits personelle Neubesetzungen vorgenommen und werden dies auch in naher Zukunft weiter tun.

Bei den leidgeprüften Fans des Bundesligisten mit dem roten Brustring ist Ex-Manager Fredi Bobic so beliebt wie Teufelskraut. Der einstige Cheftrainer Armin Veh fand schon im vergangenen Jahr die Autobahnauffahrt Richtung München über Augsburg als einzigen Ausweg. Ex-Klinikchef in Winnenden Jürgen Winter warf das Handtuch, hatte zuletzt mehr Prügel als Joe Frazier gegen Muhammed Ali kassiert. Nur Landrat Johannes Fuchs spielt weiter den Kasper in der Winnender Puppenkiste, hat auch allen Grund dafür: Er verabschiedet sich in den kommenden Monaten ins Privatleben.

Beide zusammen sind echte Vorbilder: Der VfB Stuttgart beweist seit Jahren, wie ein Verein viel Geld falsch investieren und rote Zahlen schreiben kann. Und damit den sportlichen Niedergang aus eigener Kraft herbei führt. Beim Klinikum Winnenden wurde ebenfalls falsch investiert, ein Fass, sprich: Sumpfgelände, ohne Boden aufgemacht. Kompetenz in der Führungsspitze: Wie bei Bill Bo und seiner Bande aus der Puppenkiste. 

Ach so, noch eins: Ruhe bewahren ist beim VfB und dem Klinikum das Gebot der Monate, Jahre. Gestern standen wir mit einem Fuß über dem Abgrund: Heute sind wir einen Schritt weiter.

Ups, beinahe vergessen: Probleme und Unruhe werden nur von außen herangetragen. 

Wehe, wenn Angestellte in den Medien und in der Öffentlichkeit aufbegehren. Eklige Nestbeschmutzer. Wer muckt, wird abgewatscht. Egal ob VfB oder Klinik. Wir sind ein Team. Wobei die Führungsetage in der Limousine sitzt, den Kurs vorgibt und das Personal den Karren ziehen muss. Jedoch scheinen die Steuermänner in den Kompass von Kapitän Jack Sparrow von der Black Pearl aus dem Film Fluch der Karibik (selbst-)verliebt zu sein. – Auf jeden Fall lecken beide Schiffe ganz gewaltig, wobei kein klarer Kurs in Sicht ist. Nebel, Nebel überall – und wir haben nichts zu sagen. 

Andererseits: Der Kapitän geht von Bord. Ganz legal. Landrat Johannes Fuchs, der alte Klabautermann, wird noch mit allen Ehren- und Ordenzeichen verabschiedet. So wie Schauspieler Johnny Depp als Jack Sparrow zu Beginn des Films, als sein Schiff absäuft. Der allerdings ging zumindest als Letzter von Bord.

Frisurstarke Edelkicker mit furchterregenden Tatoos bilden den Kern der Crew, Piraten sind nicht darunter. Fakt ist: Besser ist beim VfB eine Neuverpflichtung nicht geworden. Und im Klinikum mögen die Beschäftigungszahlen statistisch stimmen, die Realität sieht aber anders aus.

Die ru(h)mreiche Führungscrew wird’s schon richten. Ein Grund zum Feiern. Und wenn’s auf der Intensivstation ist. Angekommen sind da das Klinikum Winnenden und der VfB Stuttgart schon längst. 

Jürgen Klein

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Mo

04

Mai

2015

„Lieber klare Worte statt zu viel Diplomatie“ 

Interview mit der Kirchbergerin Gudrun Wilhelm, die auf politischer Ebene Einfluss nimmt

Bekannt für offene Ansagen:  Die engagierte Kirchbergerin  Gudrun Wilhelm.
Bekannt für offene Ansagen: Die engagierte Kirchbergerin Gudrun Wilhelm.

Sie lacht gerne, während die Augen ständig in Bewegung sind. Wenn Gudrun Senta Wilhelm spricht, dann mit Nachdruck. Klare Gedanken. Klar formuliert. Eine Frau, die weiß was sie will. Und was sie nicht will. Nämlich angepasst sein. Mit ihren 60 Jahren versprüht Gudrun Wilhelm trotzdem viel Charme. Die Frau aus Kirchberg an der Murr powert gerne. Lieber die Initiative ergreifen statt in die Defensive gedrückt zu werden. Das spüren Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Sport, vielmehr auf politischer Eben. Seit Jahrzehnten ist Gudrun Wilhelm ein Aushängeschild der FDP in der Region. Mit dem Parteibuch geht die gelernte Bankkauffrau jedoch nicht hausieren. Lieber eckt sie auch mit den Liberalen mal an. Zudem ist die Kirchbergerin Vorsitzende des Vereins „Politik für Frauen“. – jUHU-Redakteur Jürgen Klein sprach mit Gudrun Wilhelm.

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Mo

04

Mai

2015

Zusammenleben ist mehr als eine Zweckgemeinschaft

Mut für neue Aktivität und Kreativität finden – Gedanken für ein gesundes Altwerden

© pixabay.com
© pixabay.com
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Mo

04

Mai

2015

Trotz Demenzkrankheit die Lebensqualität erhalten

Fachberatungsstelle im Landratsamt in Waiblingen kann verschiedene Wege aufzeigen und Tipps geben

Engagiert in der Demenzfachberatung  im Landratsamt Waiblingen (von links): Thomas Herrmann und Monika Amann.
Engagiert in der Demenzfachberatung im Landratsamt Waiblingen (von links): Thomas Herrmann und Monika Amann.
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Mo

04

Mai

2015

Unterhaltung mit ernstem Hintergrund

Gelungener Auftakt: „Der ungebetene Gast“ in Weinstadt-Strümpfelbach

Der ungebetene Gast ist ein Theaterstück, das vor allem die Generation 50plus für die Gefahren des Datendiebstahls sensibilisieren soll und zeigt, wie man sich vor Einbrüchen und Computerkriminalität schützen kann. 


Die Auftaktveranstaltung dieses gemeinsamen Projekts des Kreisseniorenrats, der Sparkassenstiftung der Kreissparkasse Waiblingen und des Polizeipräsidiums Aalen (zu diesem gehört der Rems-Murr-Kreis) fand in der Alten Kelter in Weinstadt-Strümpfelbach statt. Nach Grußworten von Waltraud Bühl (Vorstandssprecherin des StadtSeniorenRats Weinstadt), Oberbürgermeister Jürgen Oswald, Dr. Timo John (Geschäftsführer der Sparkassenstiftung). Theo Keidel (Polizeipräsidium Aalen/Fellbach) und Klaus Auer (Präsidiumsmitglied der Initiative Sicherer Landkreis Rems-Murr) gehörte die Bühne dem Theaterpädagogen Allan Mathiasch und seiner Partnerin Daniela Baumgärtner. 


Mit für jedermann einfachen Darstellungen versuchte das Theaterteam die fast hundert, meist älteren Besucher, in das sehr komplexe Gebiet des Internet einzuführen. Begriffe wie Phishing, Skimming, Firewall und andere meist englische Fachausdrücke wurden dabei verständlich erklärt. 

Dabei sind es meist einfache, praktische Tipps, die das Risiko minimieren, Opfer von Computerkriminalität zu werden. Beispielsweise bei der Anwendung von sicheren Passwörtern, der Vorsicht beim Öffnen von unbekannten E-Mail-Adressen, die Sorgfalt beim Online-Banking und am Geldautomaten, die Installation einer Sicherheitssoftware und andere Dinge. Experten der Kooperationspartner ergänzten mit weiteren Ratschlägen die szenischen Darstellungen.


Nach der Theatervorstellung standen an den Informationsständen die Fachleute der Kooperationspartner für individuelle Beratung und praktische Übungen an den entsprechenden Geräten zur Verfügung. 

Gerd Volk

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