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»jUHU« – das junge Magazin für Seniorenkultur

Jung, dynamisch und aufgeschlossen, so sind die Senioren heute. Sie gehören längst nicht zum alten Eisen, genauso wie das Seniorenmagazin »jUHU«.

Frisch und aufgeschlossen wie der Titel ist auch der Inhalt; interessant, informativ und attraktiv. »jUHU« jung – unter Hundert, das ist auch die Bezeichnung für die Generation 55+. 

Wir wollen dieser Generation ein anderes Image, eine positivere Stimmung und neue Gedanken vermitteln, sowie eine höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung verschaffen.

»jUHU« ich bin Senior – so ist die Einstellung!

Das aktuelle Heft zum Download:

jUHU Seniorenmagazin Rems-Murr-Kreis Ausgabe 31

Ausgewählte Artikel aus dem Seniorenmagazin jUHU

Do

03

Nov

2016

Verbraucher 60+: Schutz vor „Abzocke“ im Alltag

Der Kreisseniorenrat Rems-Murr e.V. hatte mit freundlicher Unterstützung der Stadt Fellbach und dem Stadtseniorenrat Fellbach zu dieser Veranstaltung, die am 2. November stattfand, eingeladen.

Ältere Menschen sind ein beliebtes Ziel für altersgruppenspezifische Formen der „Abzocke“. Beispiele sind Kaffeefahrten oder vermeintlich kostenlose oder günstige Angebote auf Reisen oder speziellen Messen. Fast immer werden dabei das Vertrauen, die Höflichkeit, die Scham, die Angst oder die Einsamkeit der Menschen ausgenutzt. Vorbeugende Aufklärung der Bevölkerung trägt dazu bei, Schäden, die dadurch entstehen, zu vermeiden oder zu minimieren. „Kaum ein Tag vergeht, ohne dass über bekannte oder neue unseriöse Geschäftspraktiken berichtet wird. Diesem unseriösen Geschäftsgebaren muss Einhalt geboten werden“, so Heinz Weber, Vorsitzender des Kreisseniorenrates Rems-Murr-Kreis.


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Do

03

Nov

2016

Als Schaffer einfach eine ehrliche Haut geblieben

Auenwälder Eugen Holzwarth ist in vielfältiger Weise ehrenamtlich aktiv – Mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Sie grüßen ihn meist mit „Hallo Eugen“, egal ob sechs oder sechzig Jahre alt. Eugen freut sich drüber. Er empfindet es nicht als respektlos, wenn ihn Kinder oder Jugendliche mit seinem Vornamen ansprechen. Im Gegenteil. Der 70-Jährige wertet das als Anerkennung. Alt werden ist eine Sache, sich alt zu fühlen ist für ihn eine ganz andere. Dazu ist er in seiner Heimatgemeinde Auenwald und im Rems-Murr-Kreis viel zu aktiv und zu bekannt.

Alle Ehrenämter, die er in den vielen Jahrzehnten ausgefüllt hat, fallen ihm selbst kaum ein. Er ist ein Schaffer, kein Rethoriker. Anpacken und Umsetzen. Basta. Wenn er sich zu Wort meldet, geht’s um die Sache. Dabei riskiert er verstanden zu werden: Holzwarth spricht klare Worte. Schnörkellos steuert er sein Ziel an, ist trotzdem keiner der mit dem Kopf durch die Wand will: „Kompromisse müssen sein, um etwas zu erreichen.“ Das zeichnet ihn seit rund 25 Jahren im Gemeinderat aus. Er macht bei der Bürgerlichen Wählervereinigung aktiv Kommunalpolitik. Als CDU-Mitglied, der er seit ebenfalls 25 Jahren angehört. Mit dem Parteibuch hat er es nicht so, dem klaren Menschenverstand fühlt er sich verpflichtet. Das gilt ebenfalls im Evangelischen Kirchengemeinderat seiner Gemeinde, dem er seit 1971 angehört. Er ist als Mesner, quasi als Hausmeister, zusätzlich im Einsatz. Seit über 50 Jahren gehört er dem Musikverein Oberbrüden an.

Engagiert und mit dem  Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet:  Der 70-jährige Eugen Holzwarth.
Engagiert und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet: Der 70-jährige Eugen Holzwarth.

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Do

03

Nov

2016

Der Adventskranz mit persönlicher Note

Mit ein bisschen Geduld und richtiger Anleitung kann ein Schmuckstück gelingen

Adventskränze habe eine besondere Ausstrahlung. Die Gebinde ziehen Blicke einfach an. Die Augen von jung und alt werden größer. Kaum jemand kann sich dem entziehen. Ob groß oder eher klein, ob bunt oder mit Schleifen – das Angebot ist groß. In Geschäften und auf Weihnachtsmärkten.

Einen Adventskranz kann allerdings jeder selbst und ganz nach persönlichen Vorlieben gestalten. So schwer ist das gar nicht, wenn einige grundsätzliche Dinge bei der Erstellung des Kranzes bedacht und berücksichtigt werden. 

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Do

03

Nov

2016

Politik für und mit Menschen mit Behinderung

Angelika Bochnig vom Seniorenrat Winnenden zeigte ihr Engagement in Berlin

Großen Anklang fand jüngst die Veranstaltung Politik für und mit Menschen mit Behinderung in Berlin. Aus jedem Wahlkreis konnte eine Person benannt werden, die sich für die Belange behinderter Menschen engagiert und interessiert an der Politik ist.

Die Einladung der CDU nahm Angelika Bochnig vom Seniorenrat Winnenden an, reiste mit Assistenz in die Bundeshauptstadt und nahm an der Veranstaltung im Plenarbereich des Paul-Löbe-Hauses, dem Haus der Ausschüsse des Deutschen Bundestages, teil. Vorne auf der Bühne stand ein Gebärdendolmetscher, der die Worte der Redner in Gesten übersetzt, damit auch gehörlose Zuhörer der Diskussion folgen konnten. Gleichzeitig lief der Text der Vortragenden für alle sichtbar auf einem Großbildschirm in einfacher Sprache.

Meldete sich auch in Berlin zu Wort:  Angelika Bochnig vom Seniorenrat Winnenden.
Meldete sich auch in Berlin zu Wort: Angelika Bochnig vom Seniorenrat Winnenden.

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Do

03

Nov

2016

Angebote von Europa und Brüssel bis „Kleinode der Heimat“

Seit 2009 gibt es den Seniorenrat Remshalden (SRR), der eine Einrichtung der Gemeindeverwaltung Remshalden ist. Der Seniorenrat besteht derzeit aus vier Vorständen und 25 weiteren Mitgliedern, die größtenteils von Vereinen sowie Organisationen benannt wurden. Dadurch soll eine stärkere Vernetzung und Koordinierung aller örtlichen Vereine und Organisationen erreicht werden, die in der Seniorenarbeit tätig sind.

Nachfolgend werden einige Aktionen aufgeführt, die der SRR veranlasst oder ausgerichtet hat. Beispielsweise eine dreitägige Busreise nach Brüssel, an der 50 interessierte Bürger teilnahmen. Neben Stadt- Besichtigungen in Brüssel und Brügge waren wir auch Gäste bei der EU, betreut vom FDP-Abgeordneten Michael Theurer. Die Herausgabe und Aktualisierung der Broschüre „Senior aktiv“ mit Vorsorgemappe. Eine Zertifizierung von Geschäften und Gaststätten mit dem Ziel seniorenfreundlicher Gestaltung. Verschiedene Veranstaltungen mit Fachleuten aus Geschäften und der Polizei: Verkehrsübung mit PKW, Info und Probefahrten mit E-Bikes, Training mit dem Rollator, Übungen an den Automaten der VVS. Verschiedene Theateraufführungen zum Thema „Oma ich brauch Geld“, „Der ungebetene Gast“ und „Der alte König in seinem Exil“. Hinzu kamen wechselnde Vorträge über interessante Themen für Senioren.

Zur Materie „Mehrgenerationenkonzept“ hat der SRR mehrere Einrichtungen besichtigt. An der Planung der Remstalgartenschau wurde sich ebenfalls beteiligt. Die Organisation einer Infobörse im Rathaus, bei der alle Vereine und Organisatoren der Gemeinde die Gelegenheit hatten sich mit Infoständen zu präsentieren, fand großen Anklang. Wichtig war ebenfalls Ausbildung eines Vorstandmitgliedes zum Wohnberater und die gemeinsamen Besuche verschiedener Musterwohnungen. 

Auf großes Interesse stößt immer wieder die Ausflug­serie „Kleinode der Heimat“, die öffentlich ausgeschrieben wird. Um einen Eindruck dieser Serie zu vermitteln, nachfolgend auszugsweise der Bericht über den letzten Ausflug: Trotz schlechter Witterung machten sich 19 Teilnehmer auf den Weg, um altes Handwerk im Neidlinger Tal kennen zu lernen. Am Wanderparkplatz in Neidlingen wartete die Führerin Hildegard Drexler, die von der überm Dorf liegenden Burgruine Reußenstein, dem Wasserfall der Lindach und einem Riesen, dem seine Höhle zu eng wurde, erzählte. Es sei überhaupt eine einzigartige Kulturlandschaft im Biosphären- und Vogelschutzgebiet. Streuobstwiesen mit ganz vielen Kirschenbäumen prägen die Landschaft. 

Am Mühlkanal entlang kam die Gruppe zu der Getreidemühle von Konrad-Widerholt aus dem Jahre 1652. Das oberschlächtige Wasserrad aus 1888 mit dem Getriebe und der Mühle sind heute noch in Betrieb. Dann ging es zu einer ganz anderen Mühle, einer Kugelmühle, und zwar einer der zwei einzigen in Deutschland. Hier wird der Jura-Marmor der Schwäbischen Alb mit Wasserkraft zu Kugeln und Murmeln gerollt, wie es von Hand in dieser Präzision nicht möglich wäre. Die Kollerrollgänge mit dem darüber liegenden Wasserrad als Antrieb liegen direkt in der Lindach mit entsprechenden Zuführungsrinnen. Weiter ging‘s zu dem Klavierbauer Daniel Blankenhorn, der an einem Modell sehr anschaulich die Funktion des Instrumentes erläuterte. Auch die Entwicklungsgeschichte des Klaviers war ein Thema und rundete die Wanderschaft ab. 

Solche abwechslungsreichen Ausflüge sind eine Bereicherung im Programm des Seniorenrats Remshalden. 

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